DOGGYagility
Christa Bösiger
 

Ferien durch die Bretagne

  1. Gegen die 3'000km legten wir per Motorhome in den 12 Tagen zurück. Mit nur einem halben Tag 
Regenwetter hatten wir enormes Wetterglück, denn die Bretagne ist bekannt für viel Regen, an die 
50% Regentage pro Jahr. Die Reiseroute ist schwarz eingezeichnet.
  2. Unser erster Campingplatz in Ounans war bereits nach einer 3-stündigen Autofahrt erreicht. Es war ein 
idyllischer Ort und ideal für die Hunde. Noch am Abend gings auf einen tollen Spaziergang an der La Loue
entlang. Die Hunde konnten sich so richtig austoben und schliefen dann demzufolge auch gut in der ersten Nacht im Motorhome. Am kommenden Morgen genossen wir als Frühaufsteher die schöne ländliche Gegend. 
Es war ein sehr schöner, langer Spaziergang. Dann gings weiter Richtung Bretagne. Der zweite Tag war 
unser offizieller Reisetag. Die kommende Uebernachtung war auf einem Camping Municipal, an der Loire.
Diese Campingplätze haben meist nur 2 Sterne sind aber von der Ausstattung her mindestens so gut wie
die im ADAC aufgeführten Plätze mit 3 Sternen. Auch dieser Platz war ideal mit Hund (angrenzend die 
Möglichkeit mit den nicht angeleinten Hunden spazieren zu gehen) und eingerichtet für Motorhomes.
  3. In diesen Boxen reisten Cera, Seña und Chinook wenn wir mit dem Motorhome am Fahren waren. 
Diese Faltboxen sind was sehr praktisches, schnell aufgebaut aber auch platzsparend versorgt. 
Nachts und wenn wir still standen wurden die Boxen zusammengelegt und an einem kleinen
Ort verstaut.
  4. Nach dem Besuch der Megalithenstätte (3'000 Menhire auf 4 km, die wir natürlich nicht alle besuchten :) ) 
und den Dolmen in Carnac ging unsere Reise weiter. Zwischendurch fand sich immer wieder ein 
abgemähtes Feld wo die Hunde rumtollen konnten, oder ein Waldstück wo wir mit den 
Drei laufen konnten.
  5. Cera erobert sich das Steuerrad :)
  6. Wo bleibt mein "Fressi" ?
  7. Pont-Aven ein reizendes Städtchen, in welchem Künstler wie Paul Gauguin, E. Bernard und
Maurice Denis weilten. In dem ehemaligen Dorf gab es früher 4 Mühlen. Galettes - eine sehr
köstliche Spazialität wird in Pont-Aven hergestellt.
  8. So wurde geschlafen! Cera eroberte sich den Platz auf meinem Bett, die beiden andern lagen in der
für mich unbequem ansehenden Stellung neben meinem Bett. Es hätte ja mehr Platz gehabt......
  9. ....irgendwo an der Westküste. 
  10. Ausschütteln des Sandes nach dem Rumdüsen im abgemähten Sandfeld am Cap Torche. 
Auf diesem Campingplatz blieben wir 2 Tage. Das Wetter spielte mit, es war zwar eher kühl aber
Sonnenschein. Wir genossen das Faulsein und einen Ausflug zu Fuss in der Umgebung.
  11. Camperleben :) faul rumliegen und genüsslich ein Rindsohr kauen....
  12. Chapelle de la Madeleine, erbaut 1410
Cap Torche
  13. Ein sehr altes Haus, bretonischer Stil.
  14. Der Atlantik am Pointe de la Torche.
Hier durften die Hunde an den Strand. Nicht überall waren die Vierbeiner
willkommen. Verständlich, denn in der Bretagne gibt es teilweise nur kleine, zugängliche
Sandbuchten. Das Kotaufnehmen funktioniert in Frankreich noch überhaupt nicht. Dies aber
nicht nur bei den Franzosen auch bei den vielen Touristen. Es wurde aber wohlwollend bemerkt, 
wenn man den Kot aufnahm.
  15. So sehen zwei ausgepowerte Hunde aus......
  16. Locronan. 
Eine Crêperie! Eine Mahlzeit besteht aus mehreren Crêpes und wird meist aus dunklem
Mehl hergestellt. Die Dinger sind wirklich sehr köstlich ;)
  17. Spaziergang entlang der wunderschönen Küste von Ste-Anne-la-Palud. Hier musste
Chinook teilweise an die Leine, denn es gab teils steil abfallende Buchteinschnitte.
  18. meine drei Rackers......
  19. Ein sehr schöner Kreuzgang der Cathédrale St-Tugdual (14.-15. Jh.) in Tréguier.
  20. Spaziergang "Ben-Hur" mässig :)
  21. Letzte Etappe auf unserer Reise durch die Bretagne. Le Mont-St-Michel in der Normandie.
Es war eine sehr schöne Reise. Wir haben viel gesehen und wir konnten viel mit unseren
Hunden unternehmen. Frankreich ist ein sehr hundefreundliches Land. Ich hoffe dies bleibt so. Manchmal war es nicht ganz so einfach einen Spaziergang zu finden wo die Hunde frei laufen konnten. Aber es fand sich immer irgendwo ein abgemähtes Feld wo sie rumtoben konnten. Bei keinem der von uns angepeilten Zeltplätze waren die Hunde nicht willkommen.Die Campierkosten für die Hunde variierten von "ach ich habe selber Hunde, ich berechne Ihnen nur einen Hund à Euro 1.00" oder bis zu 3x Euro 2,20! Die Reise mit dem Motorhome war ideal. Im Innern des Autos blieb die Temperatur dank der sehr guten Isolation, Klimaanlage und Fensterschutz immer angenehm. Es wird bestimmt nicht unsere Letzte Reise auf die Art sein.